Mittwoch, 20. September 2017

Selbst ist der Verbraucher

Linux ... schonmal davon gehört, eigentlich nur Gutes, aber für mich als Dümmster Anzunehmender User immer abschreckend.

Wie schön, dass mein Mann das vollste Vertrauen in mich hat, da ich doch die meisten unserer Soft- und Hardwareprobleme löse.
Ich lese halt die Anleitung ...

Nachdem wir uns nun mehrere Jahre mit unserem Sat-Receiver rumgeärgert haben, weil er
  • ewig zum Hochfahren braucht,
  • abstürzt, wenn man ihn vor dem Fernseher anschaltet,
  • im Betrieb recht laut ist,
  • abstürzt, wenn WLAN eingeschaltet ist ,
  • im Standby noch lauter ist als im Betrieb,
  • alle dem ARD angeschlossenen HD-Programme regelmäßig rausschmeißt,
  • abstürzt, wenn man die Quelle wechselt,
  • langsam reagiert,

haben wir uns einen neuen geleistet.

Nach dem Studium diverser Testberichte traf mein Mann die Wahl. Dass der Receiver Linux-basiert ist, das Einrichten desselben der häufigste negative Kritikpunkt war und alle Kaufempfehlungen diesen Teil als Minuspunkt aufführten, kümmerte ihn wenig, schließlich bin ich ja zuständig.

So richtig gefreut habe ich mich, als ich das Paket öffnete. Wir hatten schließlich einen Receiver mit Festplatte bestellt.

Mittwoch, 6. September 2017

Fishing for compliments oder Wie ein Schuss nach hinten losgeht

Die Familie befindet sich im Urlaub auf einem Ausflug.
Der spiralförmig angelegte Parkplatz wird von einer fülligen weiblichen Statue geziert.

Der Mann fotografiert das Kunstwerk.

Ich so: "Ach guck, eine Statue von mir."
Zwilling B (lacht): "Neee, die sieht doch nicht aus wie du."

Ah, das ist mein Sohn.

Zwilling A setzt nach: "Stimmt, die hat lange Haare."



P.S.: Die Nachfrage meinerseits hat ergeben, dass das der einzige Unterschied ist.

Dienstag, 29. August 2017

Mein Revier ...
 
Wenn man aus dem Urlaub zurück kommt und sich fragt, ob die Kinder wohl traurig darüber sind, und der eine dann 10 Minuten lang Westernhagens "Ich bin wieder hier" grölt ...



Montag, 21. August 2017

Man wird halt nicht jünger ...

Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört und gedacht "Ja nee, is' klar".
Nun bin ich selbst in dem Alter, wo er mir ab und zu rausrutscht.

Ich war noch nie besonders gelenkig, aber durch die Anfälle sportlichen Eifers doch zumindest vor einigen Zipperlein gefeit.

Und nun macht mich der Urlaub fertig:
Rad schlagen und Handstand am Strand = schmerzende Handgelenke und Zerrung im linken hinteren Oberschenkel
Liegen auf hubbeligem Sand und fremder Matraze = Rückenschmerzen
Frisbee werfen und anschließend schweißgebadet zur Abkühlung in die Ostsee = üble Verspannung in Schultern und Nacken

Von den Bettwäscheknautschfalten in Gesicht und Dekolletee, die auf der von Sonne und Wind strapazierten Haut morgens auch nach dem Frühstück noch sichtbar sind, will ich gar nicht erst anfangen.

Ich klage mein Leid meinem Göttergatten.
"Tja", sagt er lapidar, "DU wirst halt nicht jünger."

Mittwoch, 2. August 2017

Ist Lesen auch gefährlich?

In der Erziehung kann man es doch eigentlich nur falsch machen. Aus Sicht der Kinder, manchmal aus Sicht des Partners und aus Sicht der anderen Eltern sowieso.

Unsere Kinder bekamen zu Weihnachten Schnitzmesser geschenkt. Da waren sie gerade sechs Jahre alt.
Empörung, Überraschung, Gleichgültigkeit, Vorwurf - das Spektrum der Reaktionen war groß.

Tja.

Jetzt hat sich Zwilling A tatsächlich beim Schnitzen in den Finger geschnitten.
Und zwar als er im Schnitzbuch nach der Anleitung für den Zauberstab gucken wollte.
Am PAPIER!




Mittwoch, 26. Juli 2017

Die interessantesten Dialoge ergeben sich doch immer beim Abendessen

Zwilling B: "Mama, ich weiß, warum du so dick bist."
Ich (immer schön cool bleiben): "So, warum denn?"
Zwilling B: "Dein Bauch ist ausgeleiert."

Ok dann ist es ja wenigstens nicht meine Schuld.

Ich: "Das kann sein. Aber weißt du, ich finde das nicht so toll, wenn ihr so oft über mich sagt, ich sei dick."
Zwilling A: "Gut, dann sagen wir eben fett."
Ich: "Äh ... nee ..."

Pause

Zwilling A: "Aber ist doch gut, dass du so dick bist, dann hast du wenigstens genug Platz für deinen Speck."


Mittwoch, 12. Juli 2017

Ehret den Imperativ!

Bei unregelmäßigen Verben mit e im Präsensstamm findet bei Bildung des Imperativs Singular ein Vokalwechsel zu i oder ie statt.

Zum Beispiel:
  1. lesen - lies
  2. geben - gib
  3. messen - miss
  4. nehmen - nimm

Danke 😊


N.B.: Es ist Französich und heißt "en masse" (= in besonders großer Zahl/Menge vorkommend), nicht Englisch "on mass" (das Wort "mass" kommt mit der Präposition "on" nur im Zusammenhang von "dependent on mass" = massenabhänig als technischer Begriff vor oder als Song von The Defaced "Exit body on mass")